Samstag, 25. August 2007

Sportlich, sportlich!


Bevor aus Port Elizabeth wieder weggefahren sind, waren wir noch im "The Boardwalk", ein total huebsch um einen See angelegtes Shopping- und Restaurants-Paradies.

Dann gings mit dem Baz Bus weiter nach Cintsa.
Die Fahrt war echt abenteuerlich: mehrmals mussten wir fuer Affen, Ziegen und Kuehe, die ueber die Strasse gelaufen sind, bremsen.
Unser Hostel in Cintsa, das "Buccaneers", soll das beste Suedafrika sein. Es ist auch echt total schoen auf einem Huegel gelegen. Wir haben einen ganzen Bungalow mit Bad und Kueche fuer uns alleine.
Und der Blick aus unserem Zimmer ist doch auch nicht schlecht, oder?

So ganz allein, wie wir dachten, waren wir dann aber doch nicht. Als Nina abends ins Bad ging, fiel ploetzlich eine riesige, dicke, fette, haarige, schwarze Spinne von der Decke. Mit zittrigen Haenden konnte Christian sie dann unter einem Glas einfangen. Als wir am naechsten Tag der Putzfrau die Spinne zeigen, erzaehlt sie uns so ganz nebenbei, dass die giftig ist. Toll! Ausserdem krabbeln hier ueberall Eidechsen herum, aber die sind ja zum Glueck harmlos.

Natuerlich sind wir auch gleich den kleinen Fussweg zum Strand hinunter gegangen, auch der ist total schoen und man ist dort fast alleine.
Ausserdem gibt es dort tolle Muscheln. Wir haben schon eine ganze Tuete gesammelt und hoffen, sie heil mit nach Hause zu bekommen.
Am naechsten Tag haben wir eine Mountainbike-Tour mitgemacht. Unterwegs haben wir ein Xhosa-Dorf und eine Schule besucht. "Mama Tofu" hat uns alles ueber die Traditionen der Xhosa People erzaehlt und uns ihr Dorf gezeigt. Wir haben Maiskoerner gemahlen und die Xhosa-Frauen haben fuer uns gesungen.


Die Fahrt war ganz schoen anstrengend und waehrend sich Christian ueber die extrem schnellen Abfahrten ueber Stock und Stein gefreut hat, ist Nina vorsichtig den Berg hinunter gerollt ;)






Im Hostel kann man sich kostenlos Kanus ausleihen und auf dem See, der auch direkt unsterhalb des Hostels liegt, herumpaddeln.
Das haben wir dann natuerlich auch gemacht. Nach anfaenglichen Koordinationsschwierigkeiten hat Christian Nina dann auch schoen auf dem See herumkutschiert ;)
Nach diesen ganzen anstrengenden Aktivitaeten liegen wir dann abends einfach nur noch mit dem einen oder anderen Bierchen gemuetlich vor unserem Haeusschen in den Liegestuehlen und geniessen den Ausblick.
Jetzt sind wir schon ( nach einer sehr ungemuetlichen 11stuendigen Busfahrt) in Durban angekommen. Hier sind wir gerade in einem rieseigen Shoppingcenter, aber mehr werden wir wohl auch nicht von der Stadt sehen, denn Morgen gehts dann auch schon wieder nach Pietermaritzburg, wo wir etwas in den "Drakensbergen" herumkrakzeln werden.

Nina und Christian

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo, Nina und Christian,
das ist ja unglaublich, was Ihr alles erlebt...man kann wirklich neidisch werden! O.k., auf das Spinnenerlebnis nicht wirklich, Christian hat meine Bewunderung! Dafür müssen dann immer die Männer herhalten.. Bitte weiter so schöne,spannende Berichte, ich wünsche Euch viel Spaß..und, gut aufpassen: siehe Spinnen!
Ganz liebe Grüße, Mami-Petra