Mittwoch, 30. Januar 2008

Bula!

Wir sind auf Fiji - und damit mitten im Hurricane :(
Es fing alles noch super an. Wir wurden mit Musik am Flughafen in Nadi empfangen und in unser super Hostel mit tollem Pool, Restaurant und Bar gefahren. Selbst am Abend war es noch ueber 30 Grad heiss und wir haben unser kaltes Bier am Pool genossen.

Auf einmal wurden alle Liegen am Pool zusammengeraeumt und die Fenster verbarrikadiert. Hurricane-Warnung!
Und tatsaechlich, nachts gings richtig los. Der Wind tobte und es schuettete aus Stroemen. Auch am naechsten Morgen war es nicht besser. Wir bekamen einen Zettel un
ter der Tuer durchgeschoben, dass es am besten sei auf dem Zimmer zu bleiben. Naja, wir wollten eh erst am naechsten Tag mit unserem Insel-Hopping starten und verbrachten den Tag mit Planung, lesen, faulenzen und in der Bar sitzen. Und das gleiche machen wir heute immer noch.
Es kam zwar inzwischen die "All Clear" Meldung aber die Schiffe fahren noch nicht zu den Inseln, da das Meer noch zu rauh ist. Wir wollten uns heute stattdessen Nadi Town angucken, aber dort steht alles unter Wasser und die Busse fahren nicht. So sitzen wir hier fest und druecken ganz fest die Daumen, dass morgen alles wieder gut ist und unser Insel-Hopping durch die Yasawa Islands beginnen kann.
Nina und Christian

Sonntag, 27. Januar 2008

Einmal rundherum

Da Wellington ganz im Sueden der Nordinsel liegt, hiess es nun fuer uns wieder auf in den Norden Richtung Auckland. Zu Anfang sind wir immer entlang der Westkueste gefahren, um uns noch ein paar schoene Straende anzugucken. Einen Teil der Strecke sind wir sogar doppelt gefahren, da Ninas Schuh beim Einkaufen aus dem Auto gefallen ist, wir es jedoch erst beim naechsten Stop am Abend bemerkt haben. Also sind wir noch mal schnell 100km zurueckgefahren und haben den Schuh tatsaechlich doch noch wiedergefunden :)

Wir sind weiter entlang der Kueste auf dem sogenannten "Surfer Highway" gefahren. In Oakura gab es einen so tollen Strand und einen schoenen Parkplatz mit Dusche fuer uns. Dort sind wir dann gleich zwei Naechte geblieben und haben so wichtige Sachen wie Beine rasieren und Betten neu beziehen erledigt ;)


















Der naechst groessere Ort war New Plymouth. Dort gab es eine schoene Promenade an der Kueste und man hatte einen tollen Blick auf den zweiten schneebedeckten Berg auf der Nordinsel, den Mount Egmount. Natuerlich sind wir auch zu dem moeglichst weit hochgefahren und haben dort oben lange gewartet und gefroren um gute Fotos zu machen. Aber ganz sind die Wolken leider nie weggezogen :(
Nach dem Mt. Egmount sind wir noch etwas ins Landesinnere gefahren. Wir sind dem "Forgotten World Highway" gefolgt, und der ist wirklich "forgotten". Auf dem ganzen Weg gab es eigentlich nur einen kleinen Ort, der sich auch gleich eigenstaendig zu einer Republik ernannt hat. Es stand ein verlassenes "Bordercontrol"-Haeusschen am Orteingang und man konnte sich Paesse im Cafe abholen.
Ansonsten haben wir wieder viele gruene Huegel, Schafe und Kuehe entlang des Highways gesehen.
Anschliessend gings weiter zu den Waitomo Caves. Wir haben eine Fuehrung durch das "Ruakuri Cave" gemacht und waren die einzigen Besucher :)
Wir haben dort unten in der Hoehle eine ganz besondere Art von Gluehwuermchen bewundern koennen. Sie kleben an den Waenden und haben ein leuchtendes Hinterteil und Klebefaeden, die herunterhaengen um Insekten zu fangen.
Nun waren wir mit der Westkueste fertig, hatten aber noch etwas Zeit, bevor wir unseren Campervan wieder in Auckland abgeben mussten. Wir sind noch einmal nach "Waihi Beach" gefahren, weil uns dort der Strand letztes mal so gut gefallen hat. Diesmal haben wir uns aber ausnahmsweise mal fuer drei Naechte einen Campingplatz dort gegoennt-sogar mit Pool:) Nach unserem kurzen Strandurlaub war es dann aber auch an der Zeit, zurueck nach Auckland zu fahren. Am vorletzten Tag mit unserem Camper waren wir noch im Auckland Zoo um uns Kiwis anzugucken, die wir in freier Wildbahn leider nicht gesehen haben. Danach haben wir an einem schoenen Platz in einem Vorort von Auckland gehalten, um zu kochen. Nach dem Essen wollten wir weiter und uns einen schoenen Schlafplatz suchen. Die Strasse in der wir standen war naemlich ziemlich zu schraeg zum Schlafen. Nur leider sprang der Camper nicht mehr an :( Die Batterie war kaputt und musste erneuert werden. Da wir aber inzwischen drei Stunden auf den Pannenservice gewartet haben und keine Werkstatt mehr offen hatte, konnte die Batterie erst am naechsten Morgen ausgetauscht werden. Naja, nun haben wir den Campervan wieder abgegeben und unsere Rundreise durch Neuseeland beendet. In den fast fuenf Wochen sind wir ueber 5000km gefahren und haben auch fast alles von der Nordinsel gesehen. Die Suedinsel haben wir uns fuer unseren naechsten Urlaub aufgehoben ;) Und jetzt gehts erstmal weiter nach Fiji.
Nina und Christian

Montag, 21. Januar 2008

Von weissen Bergen zu schwarzen Straenden

Noch immer sind wir unterwegs mit unserem Beatles-Camper. Inzwischen leider ohne Nadine und Jan, die zurueck in Australien sind. Nach dem Northland waren wir noch zusammen auf der Coromandel Pensinsula, einer super schoenen Halbinsel an der Nordkueste Neuseelands. Dort sind wir tolle Kuestenstrassen entlanggefahren, sind zur Cathedral Cove gewandert und waren am Hot Water Beach, einem Strand, an dem man nur die Fuesse ein paar Zentimeter in den Sand graben musste, um in 60 Grad heissem Wasser zu stehen.
Dann sind wir weiter entlang der "Bay of Plenty" gefahren. Dort gab es so tolle Sachen wie eine Riesenkiwi bei einer Kiwiplantage und wieder ein schoener Strand nach dem anderen.
Anschliessend sind wir ins Landesinnnere, nach Rotorua gefahren. Schon beim reinfahren in die Stadt kommt einem ein beissender Schwefelgestank entgegen und man sieht ueberall Rauchwolken aufsteigen. Rotorua liegt mitten im Thermalgebiet, ueberall sind heisse Quellen und Geysire.
Wir waren in einem Maori-Dorf, das mitten in dem Thermalgebiet lebt. Die Maoris nutzen die heissen Quellen zum Baden und Kochen. Es wurden Taenze vorgefuehrt und man konnte sich mit ihnen Fotographieren lassen. Das Zungerausstrecken soll Feinde abschrecken ;)
Ausserdem sind wir in "Orakei Korako" gewesen. Dort konnte man sich noch einmal besondere Thermalquellen in ganz bunten Farben, blubbernde Matschseen und riesige Geysire angucken.





Nachdem wir genug vom Schwefelgestank hatten, sind wir weiter zum Lake Taupo gefahren, dem groessten See Neuseelands.
Suedlich von Taupo faengt der Tongario National Park an. Schon in Taupo konnten wir die schneebedeckte Spitze des Mt Ruapehu sehen. Wir konnten mit dem Auto bis auf 2000m hochfahren, um uns den Berg anzugucken. Es gibt dort tolle Wanderwege, aber wir haben die Rundfahrt mit dem Auto vorgezogen :)
Nach den Bergen gings an die Ostkueste - nach Napier. Die Fahrt dorthin war total schoen. Tolle gruene Berge, ueberall Schafe - nur bei der kurvigen Strasse konnte einem leicht schlecht werden.
Napier ist eine schoene Stadt am Wasser, mit einem besonderen Strand: bestehend aus lauter kleinen schwarzen Steinen. Sah richtig schoen aus.

Nach Napier wollten wir uns eigentlich in der Naehe einen Campingplatz suchen. Aber irgendwie gab es dort nichts schoenes, also sind wir kurzentschlossen rueber an die Westkueste gefahren. Dort hatten wir zwei tolle Strandtage auf einem Campingplatz in Himatangi. Endlich mal wieder Waesche waschen, ganz legal duschen, in einer Kueche kochen und Kameras usw wieder aufladen.
Danach gings weiter nach Wellington. Die Stadt liegt umgeben von Bergen, so dass wir mit einer Cable Car nach oben zum Botanischen Garten fahren konnten und dort einen schoenen Blick auf Wellington und den Hafen hatten.

Da wir so lange nicht ins Internet konnten, haben wir nach Wellington noch einiges erlebt, aber das folgt dann im naechsten Bericht.

Nina und Christian






Donnerstag, 3. Januar 2008

Mit den Beatles durch Neuseeland

Wir sind in Neuseeland!
Und hier haben wir einen tollen Wicked Camper, bemalt mit den Beatles, fuer die naechsten 5 Wochen. Hinten haben wir alles zu einer Liegeflaeche umgebaut, so dass wir gemuetlich schlafen koennen. Zum Zaehneputzen und abwaschen, haben wir ne kleine Spuele drin, nur mit dem Duschen ist es immer wieder ein Abenteuer. Bis jetzt haben wir uns immer heimlich auf einen Campingplatz geschlichen und dort geduscht. Das geht erstaunlich einfach ;)
Und wir haben immer tolle Uebernachtungsplaetze gefunden: driekt am Strand oder auch im Wald, aber da haben wir schon herausgefunden, dass das nicht so eine gute Idee ist. Da wimmelt es naemlich nur so von Muecken.
Auf dem einen Foto sieht man den Sonnenuntergang an unseren ersten Uebernachtungsstop direkt am Meer. Und an Silvester standen wir an einem schoenen See und haben gemuetlich vor unseren Campern gefeiert. Leider ohne Feuerwerk, aber dafuer mit einem tollen Sternenhimmel. Da waren wir dann auch schon zu sechst unterwegs: wir in unserem Wicked Camper, Nadine und Jan in der Luxusvariante mit Klo und Dusche und Kristian und Tobi haben mit einem Zelt vorlieb genommen.













Mittlerweile sind wir von Auckland aus bis zur noerdlichsten Spitze der Nordinsel hochgefahren.
Dort am Leuchtturm kann man die beide Meere, Tasman Sea und Pacific Ocean, ineinanderfliessen sehen. Auf dem Rueckweg haben wir am 90 Mile Beach (der eigentlich "nur" 90 km lang ist) gehalten und sind die riesigen Sandduenen hinaufgekrakzelt.

Das gesamte Northland, also die Spitze ueber Auckland, war total schoen: gruene Berge (wie bei Herr der Ringe) und Traumstraende.
Nina und Christian