Fuer unseren ersten Stop haben wir uns eine der weit entferntesten Inseln ausgesucht. Das hiess 5 Stunden Fahrt auf dem Yasawa Flyer. Und das war die Hoelle! Schon nach 10 Minuten haben sich die ersten uebergeben und nach einer Stunde sah
Leider blieb das Wetter die ganze Zeit ziemlich schlecht. Der Himmel war eigentlich jeden Tag bewoelkt und immer wieder hat es geregnet. Und selbst wenn die Sonne mal scheint, ist das KLima hier absolut nicht angenehm. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass man sofort nass ist.
In unserer ersten Unterkunft waren wir die einzigen Gaeste und wurden toll von den Fijianern umsorgt. Sie haben uns zur Blue Lagoon gefahren, dem Traunstrand aus dem Film "Die blaue Lagune".
Und wir waren Angeln. Einfach mit Schnur, Haken und Koeder. Christian hat 4 Fische gefangen. Den Snapper gabs dann am naechsten Tag zum Mit
Auesserdem wurde uns beigebracht, wie man Kokusnuesse aufmacht, aus welchen man das Wasser trinkt, wie man das Fleich entfernt und die Milch gewinnt.
Auch unsere naechsten zwei Unterkuenfte waren schoen. In einem wurden wir mit einem Kokosnusscocktail begruesst, in dem anderen gab es eine Muschelkette zum Empfang. Insgesamt sind die Resorts hier sehr einfach. Teilweise hatten wir keinen Strom und die "Baeder" waren unter freiem Himmel.
Da es auf den Inseln keine Restaurants gibt, sind immer 3 Mahlzeiten bei den Resorts mit inbegriffen. Leider waren die meisten fijianischen Koeche nicht besonders begabt und wir sind oft mit knurrendem Magen vom Essen weggegangen und haben von Suessigkieten getraeumt. Wenigstens gabs zum Essen immer fijianische Livemusik. Anscheinend koennen alle Fijianer toll singen und Gitarre spielen.
Mehrmals waren wir schnorcheln. Die Korallen fingen schon wenige Meter vom Strand entfernt an. Wir haben wieder tolle bunte Fische gesehen. Am besten waren die riesigen, knall-blauen Seesterne.
Und natuerlich haben wir an einer Kava-Zeremonie teilgenommen. Die Fijianer reichen iheren Gaesten traditionell Kava zur Begruessung. Kava ist ein Getraenk aus Wurzeln, das aussieht wie Matsch und auch etwas so schmeckt ;)
Auf unserer vierten Insel und damit dem letzten Resort hatten wir ziemlich Pech mit der Unterkunft. In unserer Bure wimmmelte es nur so von handflaechengrossen, eckligen Spinnen. Die waren so unheimlich, dass wir darin auf keinen Fall eine Nacht schlafen konnten.
Zusaetzlich haben uns unsere Nachbarn von Pilzbefall und Riesenkakalacken in ihrer Bure berichtet. Und als wir uns dann auch noch die Klos angegeuckt haben, stand fest, dass wir hier nicht bleiben werden.
Jetzt sind wir also wieder in unserem tollen Hostel in Nadi, geniessen das saubere Bad und das fiecherfreie Bett.
Morgen gehts nach Los Angeles und Miami, bovor unsere letzten drei Wochen in Suedamerika beginnen.
Nina und Christian

2 Kommentare:
Ekelig, ekelig, ekelig, bääääh, die Spinnen. Ihr Armen, da hab ich es in der Hinsicht ja mal ausnahmsweise besser hier in Deutschland :-).
Na, dann genießt mal noch eure letzten Wochen und bis ganz bald,
LG Kristin und Robin
Hey, Ihr zwei,
ich habe laut gelacht beim Lesen des Berichtes!! Eine tolle Auswahl an Tieren habt Ihr ja zu bieten, da ist es zum Schluß schon ganz nett, nur mit den Hunden zusammenzuschlafen!
Ach, Nina, Deine Assoziationen..."Kakerlaken", nicht Kakalaken..
So, und nun hat Euch in L.A. der totale Kulturschock zu fassen,denke ich. So ein Gegensatz, Fiji-Los Angeles!!
Derart persönlich-nette Empfänge werdet Ihr von nun an aber nicht mehr haben, es sei denn, Ihr kommt in den Heidredder!
Ganz liebe Grüße und-gute Besserung!
Mami-Petra
Kommentar veröffentlichen