Sonntag, 10. Juli 2011

Die letzte Woche...

Nachdem wir vor dem Regen aus Cairns gefluechtet sind, haben wir am Brisbane Airport unseren Leihwagen in Empfang genommen und haben die naechsten 3 Tage "Urlaub" in Noosa gemacht. Direkt am ersten Abend begruesste uns dieser schoene Sonnenuntergang am Main Beach von Noosa.
Natuerlich haben wir am naechsten Tag gleich erstmal einen "Strandtag" eingelegt. Endlich in der Sonne liegen! Und zu Jens Freude gabs sogar eine Massage, direkt am Strand:
Aber natuerlich lagen wir nicht nur auf der faulen Haut: jeden morgen sind wir am Sunshine Beach gejoggt. Da macht selbst Joggen ein kleines bisschen Spass ;)

Ausserdem sind wir durch den Noosa Nationalpark gestiefelt. Man hatte eine tolle Aussicht auf das Meer und die Straende: 

Natuerlich durfte auch eine Bootsfahrt auf dem Noosa River nicht fehlen. Es ging vorbei an den tollsten Ferienhaeusern, alle mit eigenem Bootsanleger oder Privatstrand direkt am Fluss. Unser Ziel war Noosa Marina, wo gerade die Sunday Markets mit toller Livemusik stattfanden. Aber am tollsten war der Pelikan, den wir schon im Vorbeifahren entdeckten, wie er bei einem Angler am Flussufer wartete und auf einen Fisch hoffte. Auch als wir endlich dorthin gelaufen sind, stand er noch da und liess sich mit uns fotografieren:

Nach 3 Tagen sind wir dann weiter nach Brisbane gefahren. Unser Hostel, das Kookaburra Inn, lag direkt noerdlich der Innenstadt, so dass wir immer schnell zu Fuss zur City und zur Riverside laufen konnten. Unser Lieblingsplatz war der Eagle Street Pier. Eine Promenade am Brisbane River mit vielen Restaurants, dem Faehranleger und dem Blick auf die Story Bridge. Hier haben wir die ein oder andere Pause zum Fruehstueck, Abendessen oder fuer einen Drink zwischendurch eingelegt ;) Natuerlich sind wir auch mit dem CityCat den Brisbane River rauf und runter gefahren und haben uns an South Banks "City Beach" gesonnt.

Ausserdem haben wir einen tollen Tagesausflug nach Moreton Island gemacht. Erstmal hiess es ne gute Stunde mit der Faehre fahren und dann wurden wir am Strand des Tangalooma Resorts rausgelassen. Den ganzen Tag sind wir am weissen Sandstrand und hin zu den Schiffswracks spazieren gegangen, waren im Meer baden, haben uns auf den Liegen am Pool gesonnt und gemuetlich im Cafe mit Blick auf Palmen, Meer und Strand gesessen.
Um uns herum kamen immer wieder Kookaburras angeflogen, die auf ihre taegliche Fuetterung warteten.
Kurz bevor unsere Faehe am Abend wieder ablegte, konnte man wilde Delphine fuettern, die jeden Abend an den Strand geschwommen kamen. Da wir aber solche Frostbeulen waren und nicht voellig nass werden wollten, haben wir uns mit dem Zuschauen begnuegt. Ein toller Tag!


An unserem letzten gemeinsamen Abend haben wir uns mit Peter, Katie und Emma getroffen.  Wir sassen draussen auf ihrer tollenVeranda, mit Blick auf die Skyline Brisbanes und Peter hat fuer uns auf seinem wahnsinns Grill ein riesiges Barbeque veranstaltet.  Es war total schoen, die drei mal wieder zu sehen!
Gestern ging Jens Flug zurueck nach Hause und da ich mein umfangreiches Souveniershopping schon erfolgreich beendet habe, konnte ich heute meinen letzten Tag noch in South Bank verbringen, damit ich morgen auch schoen gebraeunt zu Hause ankomme!

Mittwoch, 6. Juli 2011

Campertour Teil 2 + Regentage in Cairns

Nach langer Verzoegerung nun endlich der zweite Teil unserer Camper-Tour von Broome nach Darwin.
 Nachdem wir Kathrine verlassen haben, sind wir zum Nitmiluk Nationalpark gefahren und haben uns die riesige Kathrine Gorge angeguckt. Auf dem kurzen Weg zum Lookout haben wir hunderte Fledermaeuse kopfueber schlafend  in den Baeumen haengen gesehen.
Anschliessend gings weiter zu den Edith Falls, in deren Pools man baden gehen konnte. Einfach toll!Angeblich sogar Krokodilfrei ;)


Wir haben direkt im National Park unser Nachtlager aufgeschlagen und als wir gerade gemuetlich vor unserem Camper sassen und unser Abendessen zubereitet haben, huepft doch tatsaechlich ein Kaenguruh an uns vorbei. Schon vorher am Parkplatz der Gorge hatten wir Glueck und konnten zwei Kaenguruhs im Gebuesch entdecken. Sie haben sich sogar bereitwillig von uns fotographieren lassen.

Weiter ging unsere Fahrt Richtung Dawin, immer weiter in den Norden. Eigentlich stand als naechstes der Kakadu National Park auf unserem Programm. Da wir im Kakadu NP noch hunderte Kilometer zusaetzlich haetten fahren muessen und viele Highlights nur mit einem 4WD zu erreichen sind, haben wir ihn kurzerhand von unserem Programm gestrichen und uns dafuer entschieden lieber den Litchfield NP ausfuehlicher zu erkunden. Als erstes haben wir uns die riesigen Termiten Huegel angegeuckt und sind zu verschiedenen Wassrfaellen gefahren.
Aber am besten haben uns die Cascades gefallen. Wir sind dort einen Wanderweg gegangen, der mehrere hundert Meter am Fluss entlang fuehrt. Man klettert ueber verschiedene Felsebenen, auf denen sich immer wieder kleine Pools gebildet haben, in denen wir gebadet haben.
Eigentlich wollten wir am naechsten Tag noch weiter den Litchfield NP erkunden, aber da Christian ploetzlich krank wurde, haben wir einen Erholungstag auf dem Campingplatz eingelegt.
Und dann mussten wir uns auch schon auf den Weg nach Darwin machen und Christian ging es zum Glueck auch schnell wieder besser. Darwin hat uns gut gefallen. Wir haben Souvenier-Shopping in der Mall gemacht, verschiedene Parks und den Hafen angeguckt und vor allem beim City-Pool in der Sonne gelegen.
Nach 2 Tagen in Darwin gingen unsere Fluege an die Ostkueste nach Cairns, wo wir uns mit Jens getroffen haben. Die naechtse Woche stand also reisen zu dritt auf dem Programm. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit. Zwar war es einigermassen warm, aber es war immer bewoelkt und hat viel geregnet. Natuerlich haben wir trotzdem viel gesehen und erlebt. Nach einem Tag Sightseeing in Cairns sind wir Richtung Norden nach Port Douglas aufgebrochen. Unser erster Stop war Palm Cove. Ein schoener Ort mit palmen-gesaeumter Promenade und einem traumhaften Strand. Wenn nur das Wetter besser waere...
Weiter gehts zum Lookout kurz vor Port Douglas. Wieder ein toller Blick auf einen wahnsinns Strand! Wenn nur das Wetter besser waere...

Da unsere Strandtage in Port Douglas flachgefallen sind, haben wir einen Tagesausflug zum Cape Tribulation gemacht. Regenwald passt auch viel besser zu diesem Wetter ;) Wir haben eine kleine Bootsfahrt auf dem Daintree River gemacht. Das Ufer war bewachsen mit Mangroven und sogar zwei, wenn auch nicht grad sehr aktive, Krokodile konnten wir sehen.









Nach einer 2minuetigen Faehrueberfahrt gehts weiter durch den Regenwald, bis wir schliesslich das Cape erreichen. Toll, wenn nur das Wetter besser waere...
Nach zwei Tagen Port Douglas gehts noch einmal zurueck nach Cairns. Diesmal fahren wir nicht an der Kueste, sondern im Landesinneren durch die Atherton Tablelands. Wieder eine tolle Landschaft! Erster Stop ist eine Mango-Plantage auf der wir ein Mango-Wine-Tasting machen. Sehr lecker! Dann halten wir noch kurz in Kuranda, DEM Touri-Ort in den Bergen. Ein Souvenierladen steht neben dem naechsten. Wir finden aber trotzdem nichts :)

An unserem letzten Abend in Cairns treffen wir uns mit Nina, Jens Arbeitskollegin und Tom, ihrem Mann. Die beiden reisen auch gerade fuer einige Monate durch Australien und so haben wir viele Reiseerlebnisse auszutauschen. Zum Abschluss gibts noch ein Bier in Cairns beruehmter Krokodil-Kneipe ;)

Am naechsten morgen musste Christian leider schon wieder seinen Flug nach Hause nehmen. Jens und ich sind inzwischen in Brisbane und haben endlich wieder gutes Wetter !!!

Dienstag, 21. Juni 2011

Camper-Tour von Broome nach Darwin: Teil 1

Ich bin in Australien!!! Und auch Christian hat seinen 38stuendigen Flug nach Broome heil ueberstanden. Obwohl er seinen Rucksack bei der Zollkontrolle komplett auspacken musste, da er seinen Kilo-Vorrat an Haribo bei der Einreise angegeben hatte ;) Inzwischen haben wir schon 2000km auf unserer Tour von Broome nach Darwin mit einem Wicked-Camper hinter uns.

Nach zwei schoenen Tagen in Broome, in denen wir den kleinen Ort erkundet haben, auf einem Markt waren und den Cable Beach, sowohl in der Mittagshitze als auch bei Sonnenuntergang und mit Kamelkaravane, genossen haben, konnten wir unseren Campervan, mit seinen 270 000 km aufm Buckel, verbeulten Tueren, Spruenge in der Frontscheibe und einem sehr eigensinnigen Zuendschlosss in Empfang nehmen. 

Unser erstes Ziel war der Ganthaume Point mit seinen roten Felsformationen mit Blick aufs Meer und den Cable Beach.














Anschliessend ging unsere Fahrt weiter vorbei an Derby und rauf auf die beruehmte Gibb River Road. Da diese Strasse zum groessten Teil nur fuer 4WD zugelassen ist, konnte wir hier nur einen kleinen Teil von befahren.  Aber schon das bedeutete 200km Schotterpiste und roter Staub, der sich im gesamten Camper und seinen Insassen absetzte.











Ausserdem gab es mehrere 'Creek Crossings', bei denen wir kleine Fluesse durchqueren mussten, die noch die Reste der ueberfluteten Strassen der Regenzeit deutlich machten. Die ersten paar haben wir noch alleine gemeistert, obwohl Christians Bedelatschen beinahe beim Testen der Wassertiefe auf nimmerwiedersehen im Schlamm versunken waere. Als dann jedoch ein ziemlich breiter, schlammiger und kniehoher Fluss kam, haben wir doch lieber auf einen 4WD gewartet, der uns notfalls haette rausziehen koennen. Aber unsere alte Klapperkiste hat alles super ueberstanden!


Alle paar hundert Meter faengt ein neuer, toller Nationalpark an, denen wir moeglichst allen einen kurzen Besuch mit Picknick, Aussichtspunkten oder Wanderungen abstatten. In der Windjana Gorge konnten wir Krokodile auf Sandbaenken und am Flussufer beobachten, im Keep River NP und im Gregory NP haben wir tolle Wanderungen entlang an beeindruckenden roten Felsen mit Palmen und Aboriginal-Malereien gemacht.


Inzwischen hat uns der Highway No1 bis nach Kathrine gebracht. Zwischendurch versuchen wir immer wieder Kaenguruhs in der Wildnis zu erspaehen. Ein paar mal ist es uns auch schon geglueckt, aber leider sieht man sie viel haeufiger tod am Strassenrand. Obwohl die Strasse die meiste Zeit geradeaus geht und man sich schon damit die Zeit vertreibt, jeden einzelnen entgegenkommenden Camper zu gruessen (und das sind nicht besonders viele), ist die Landschaft toll. Zum Beispiel sieht man immder wieder diese witzigen Boab Trees.



Am Spaeten Nachmittag suchen wir uns dann immer einen schoenen Campingplatz, auf dem wir die Nacht verbringen. Meisten gibts sogar einen Pool, aber da es, sobald die Sonne untergeht (und das tut sie in Western Australia schon um 17.30h) ziemlich kalt wird, schaffen wir es meist nicht mehr schwimmen zu gehen. Schliesslich wollen wir ja noch im Hellen, auf unserem kleinen Gaskocher, mit einem kuehlen Bierchen kochen, um dann rechtzeitig um 20h, wenn die Muecken rauskommen, schlafen zu gehen. Aber dafuer faengt unser Tag dann auch schon wieder gegen 6h an und wir suchen uns ein schoenes Plaetzchen fuer unser Pancake-Fruehstueck.















Wir haben noch 4 Tage, bis wir unseren Camper in Darwin zurueckgeben muessen, haben noch so einiges auf unserem Programm und geniessen den Rest unseres aufregenden Camper-Lebens.

Dienstag, 7. Juni 2011

Akaroa, Christchurch und Lamas

Mein letzter Tag in Neuseeland! Ich gucke mir gerade Christchurch an, aber viel gibt es hier, ausser der zerfallenen Gebaeude, leider nicht zu sehen. Deshalb bin ich auch gleich in einen Vorort, nach New Brighton an den Strand, weitergefahren. Da wars dann schon gleich wieder richtig schoen.

Meine letzten zwei Tage in Akaroa waren auch toll: ich habe in einem pinken Hostel gewohnt und mehrere Touren entlang am Meer und durch die Waelder gemacht. Natuerlich immer begleitet von Schafen ;)







Nach zwei tollen Tagen (mit Sonne!) bin ich zu Annette und John auf die Lamas-Farm gefahren. Sie wohnen in Rangiora, noerdlich von Christchurch. Sie haben ein riesiges Haus und noch riesigere Felder und Wiesen drumherum. Direkt aus meinem Fenster sehe ich die Lamas, die ich immer fuettere und spazieren fuehre. Neben den 20 Lamas gibt es noch 4 West Highland Terrier, 2 Katzen, 10 Ziegen, Huehner, 1000 Feijoa-Baeume und einen Gemuesegarten. Also Arbeit findet man immer ;)

Morgen gehts mein Flug nach Sydney und Uebermoregen komme ich dann in Broome an. Nach zwei Tagen ist Christian dann auch da :) und wir starten unsere Campertour nach Darwin!

Dienstag, 31. Mai 2011

Von Hokitika nach Akaroa

Nun faengt schon meine letzte Woche in Neuseeland an. Die Zeit verging so schnell. Die letzten zwei Wochn hab ich das Birdsong in Hokitika auf Hochglanz gebracht. Hier der Beweis, ich beim Fensterputzen ;)
An einem Tag wurde ich mitgenommen zur Hokitika Gorge, die hat richtig tolles tuerkisfarbenes Wasser. Nur zum Schwimmen wars natuerlich leider zu kalt :(
Ansonsten ist in Hokitika nicht mehr viel passiert, ich bin fast jeden Tag am tollen Strand entlang in den Ort gestiefelt, hab mir immer fleissig gebackenen Kuerbis gemacht ( meine neues Lieblingsgericht :) und jedes einigermassen vernuenftige Buch im Hostel durchgelesen. Nur auf dieses furchtbare Fahrrad hab ich mich nicht mehr draufgesetzt. Und so ein halbwegs fernuenftigen Sonnenuntergang hab ich dann auch noch gesehen:


Nach dem ich Hokitika verlassen habe, habe ich den Tranzalpine von Greymouth nach Christchurch genommen, eine tolle Zugfahrt durch die Berge, nur Schnee lag leider bisher kaum.
Jetzt bin ich gerade in Akaroa, einer Halbinsel suedlich von Christchurch, angekommen. Schon auf der Fahrt hierher hatte man einen tollen Blick auf den Hafen:

 Und dann gabs erstmal Fish & Chips am Hafen. Lecker!
Zwei Tage werd ich noch hier bleiben und dann werden mich Annette und John, die Besitzter der Farm in Christchurch abholen. Bin schon gespannt auf die Lamas :)

Freitag, 20. Mai 2011

Punakaiki und Hokitika


Nach einer langen Busfahrt bin ich in Punakaiki angekommen. Hier habe ich mit ein paar Leuten aus dem Hostel einen richtig tollen Strand entdeckt: eingeschlossen von riesigen Felswaenden, mit Hoehlen und einem Wasserfall.

Aber es war ganz schoen kalt, windig und nass geworden bin ich natuerlich auch mal wieder ;(


Natuerlich hab ich mir auch die beruehmten Pancake Rocks angeguckt. Zwischen den Felsen sind riesige Blowholes, aus denen alle paar Sekunden Wasserfontaenen hochsteigen. Hier einmal ohne Fontaene
und einmal mit:

Sah echt toll aus. Vor allem die vielen Regenbogen die dadurch entstanden sind.

Inzwischen wwoofe ich im Birdsong Hostel in Hokitika. Ein total schoenes, gemuetliches Hostel. Ueberall sind Bilder von Voegeln an den Waenden. Und in meinem Zimmer ist das schoenste:
Ich arbeite jeden morgen, muss die Zimmer machen, also Betten neu beziehen, staubsaugen, Fenster putzen, dann die Kueche und Baeder putzen und das "Wohnzimmer" aufraeumen. Da aber nicht viel los ist, ist alles ziemlich sauber und schnell erledigt.

Hokitika hat einen kilometerlangen schwarzen Sandstrand. Falls das Wetter mal etwas besser waer, koennte man abends vorm Kamin sitzen und den Sonnenuntergang uebern Meer sehen. Bisher muesste ich mich aber mit dem Kamin allein zufriedengeben.

Gestern habe ich eine Fahrradtour gemacht, zu einem schoenen Weg um einen See. Bis dahin waren es aber 12 Kilometer und zurueck musste ich ja auch noch... Am Ende tat mir mein Po sowas von weh! Der Sattel war sooo hart. Natuerlich hats auch wieder mal geregnet. Aber schoen wars trotzdem.