Dienstag, 31. Mai 2011

Von Hokitika nach Akaroa

Nun faengt schon meine letzte Woche in Neuseeland an. Die Zeit verging so schnell. Die letzten zwei Wochn hab ich das Birdsong in Hokitika auf Hochglanz gebracht. Hier der Beweis, ich beim Fensterputzen ;)
An einem Tag wurde ich mitgenommen zur Hokitika Gorge, die hat richtig tolles tuerkisfarbenes Wasser. Nur zum Schwimmen wars natuerlich leider zu kalt :(
Ansonsten ist in Hokitika nicht mehr viel passiert, ich bin fast jeden Tag am tollen Strand entlang in den Ort gestiefelt, hab mir immer fleissig gebackenen Kuerbis gemacht ( meine neues Lieblingsgericht :) und jedes einigermassen vernuenftige Buch im Hostel durchgelesen. Nur auf dieses furchtbare Fahrrad hab ich mich nicht mehr draufgesetzt. Und so ein halbwegs fernuenftigen Sonnenuntergang hab ich dann auch noch gesehen:


Nach dem ich Hokitika verlassen habe, habe ich den Tranzalpine von Greymouth nach Christchurch genommen, eine tolle Zugfahrt durch die Berge, nur Schnee lag leider bisher kaum.
Jetzt bin ich gerade in Akaroa, einer Halbinsel suedlich von Christchurch, angekommen. Schon auf der Fahrt hierher hatte man einen tollen Blick auf den Hafen:

 Und dann gabs erstmal Fish & Chips am Hafen. Lecker!
Zwei Tage werd ich noch hier bleiben und dann werden mich Annette und John, die Besitzter der Farm in Christchurch abholen. Bin schon gespannt auf die Lamas :)

Freitag, 20. Mai 2011

Punakaiki und Hokitika


Nach einer langen Busfahrt bin ich in Punakaiki angekommen. Hier habe ich mit ein paar Leuten aus dem Hostel einen richtig tollen Strand entdeckt: eingeschlossen von riesigen Felswaenden, mit Hoehlen und einem Wasserfall.

Aber es war ganz schoen kalt, windig und nass geworden bin ich natuerlich auch mal wieder ;(


Natuerlich hab ich mir auch die beruehmten Pancake Rocks angeguckt. Zwischen den Felsen sind riesige Blowholes, aus denen alle paar Sekunden Wasserfontaenen hochsteigen. Hier einmal ohne Fontaene
und einmal mit:

Sah echt toll aus. Vor allem die vielen Regenbogen die dadurch entstanden sind.

Inzwischen wwoofe ich im Birdsong Hostel in Hokitika. Ein total schoenes, gemuetliches Hostel. Ueberall sind Bilder von Voegeln an den Waenden. Und in meinem Zimmer ist das schoenste:
Ich arbeite jeden morgen, muss die Zimmer machen, also Betten neu beziehen, staubsaugen, Fenster putzen, dann die Kueche und Baeder putzen und das "Wohnzimmer" aufraeumen. Da aber nicht viel los ist, ist alles ziemlich sauber und schnell erledigt.

Hokitika hat einen kilometerlangen schwarzen Sandstrand. Falls das Wetter mal etwas besser waer, koennte man abends vorm Kamin sitzen und den Sonnenuntergang uebern Meer sehen. Bisher muesste ich mich aber mit dem Kamin allein zufriedengeben.

Gestern habe ich eine Fahrradtour gemacht, zu einem schoenen Weg um einen See. Bis dahin waren es aber 12 Kilometer und zurueck musste ich ja auch noch... Am Ende tat mir mein Po sowas von weh! Der Sattel war sooo hart. Natuerlich hats auch wieder mal geregnet. Aber schoen wars trotzdem.

Montag, 16. Mai 2011

One day in paradise

Von Picton aus habe ich eine Tour in die Marlborough Sounds gemacht. Einfach traumhaft schoen! Nach einer 20 minuetigen Bootsfahrt erreichten wir die Lochmara Lodge. Eine Paradies: Moeven, die im Strurzflug Fische fangen; ein Hund, der den ganzen Tag Stoeckchen hinterherlaeuft; Alpakas, Schweine und Geckos, die faul in der Sonne liegen. Ueberall versteckt stehen Skulpturen von neuseelaendischen Kuenstlern. Man kann in Haengematten liegen und aufs Meer gucken, Kaffee trinken direkt am Strand und Wanderungen durch Palmen entlang der Kueste machen. Und dazu gabs dann sogar noch Sonnenschein den ganzen Tag! Nur zu zweit koennte das ganze vielleicht noch ein klein bisschen schoener sein ;)






Jetzt bin ich zum dritten mal zurueck in Nelson, wieder eine Nacht im Shortbread Cottage. Morgen frueh nehme ich den Bus nach Punakaiki und bleibe dort eine Nacht, um mir die Pancake Rocks anzugucken. Das naechste mal melde ich mich aus Hokitika, wo uebermorgen mein Job im Birdsong beginnt.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kimi Ora und Abel Tasman

Meine Zeit im Kimi Ora ist nun vorbei und ich bin zurueck in Nelson. Die Zeit dort war super, die Leute waren alle total nett und die Arbeit hat Spass gemacht.  Die letzten Tage waren nur noch sehr wenig Gaeste dar, da ja langsam Winter wird, deshalb gabs leider kein Fruehstuecksbuffet mehr. Also habe ich stattdessen im Gemuesegarten gearbeitet. Sehr lustig, vor allem weil niemand von uns so genau wusste, was nun Unkraut und was Gemuese war ;) Ich hoffe wir haben ueberwiegend das richtige rausgerupft. Hier die Gaertner Crew:   


Einen etwas schoeneren Nachmittag habe ich noch genutzt, um auf den Bay View Hill zu steigen. Der Wanderweg geht direkt am Resort los. Wieder eine tolle Ausssicht von da oben. Aber der Weg dorthin war gar nicht so einfach, man lief naemlich die ganze Zeit auf einer Mountainbike Piste durch den Wald und der Weg war durch den vielen Regen voellig aufgeweicht. 

 Und dann kam natuerlich noch der Ausflug in den Abel Tasman National Park! Morgens um 9h gings mit dem Wassertaxi los. Immer an der Kueste entlang und vorbei an der Seehundkolonie. Dann wurden wir an einem menschenleeren Strand herausgelassen und die 4stuendige Wanderung durch den Nationalpark ging los. Einfach toll! Am Ende wartete das Wassertaxi wieder auf uns, uns setzte uns in Kaiteriteri wieder ab. Hier ein paar Bilder:          
 


 Nun bin ich also wieder in Nelson und nehme morgen frueh den Bus nach Picton. Was ich die naechste Woche machen werde, weiss ich noch nicht so genau. Aber dafuer hab ich inzwischen den ganzen Rest geplant: ab dem 18.05. werde ich im Birdsong Hostel in Hokitika an der Westkueste gegen Unterkunft fuer zwei Wochen arbeiten. Dann nehme ich den Tanzalpine Zug von Greymouth nach Christchurch und werde meine letzte Woche noerdlich von Christchurch auf einer Farm arbeiten, die Alpacas zuechten und Feijoas (Nueseelaendische Fruechte) anbauen.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Im Kimi Ora Spa Resort

Inzwischen bin ich schon seit 6 Tagen im Kimi Ora in Kaiteriteri und da man hier etwas von der Aussenwelt abgeschnitten ist, kann ich erst heute wieder das Internet benutzen.
An meinem letzten Tag in Nelson bin ich noch zum Hafen und zum Tohunanui Beach gelaufen. Der Hafen mit den Bergen im Hintergrund sah toll aus und der Strand war natuerlich mal wieder menschenleer. Natuerlich hab ich auch gleich wieder einen kleinen Sonnenbrand bekommen. Das war dann aber auch leider so ziemlich der letzte schoene Tag hier.
 
Seit ich im Kimi Ora bin regnet es eigentlich fast ohne Unterbrechung. Aber es ist trotzdem schoen. Hier auf dem Foto ist unser Wwoofer Haus zu sehen, in dem ich mit dem Schotten Sanjay und der Japanerin Yuka wohne. Ich habe mein eigenes winziges Zimmerchen mit Waschbecken. Jeden morgen von 7 - 12 Uhr helfe ich beim Fruehstuecksservice, d.h Tische decken, Buffet auffuellen, Gaeste bedienen und haufenweise Geschirr spuelen.
Natuerlich musste ich meine Lieblingsbeschaeftigung, Obstplatten zubereiten, festhalten ;)














 Und diesen tollen Blick hab ich jeden morgen aus dem Restauarant:
Da heute tatsaechlich mal kurz die Sonne rauskam, haben Yuka, Sanjay und ich einen kleinen Spaziergang entlang am Kaiteriteri Beach gemacht. Im Sommer koennte man hier toll am Strand liegen :( 

Ansonsten passiert hier nicht viel, aber die Leute sind total nett und die Arbeit macht Spass. Nachmittags vertreiben wir uns die Zeit mit Tischtennis- und Billard spielen, gehen im Indoor Pool schwimmen und verputzen die Inhalte der Kuehlkammer ;) Ich werde wohl noch bis Mitte naechster Woche bleiben und versuche gerade neue Hosts in Picton oder den Marlborough Sounds zu finden. Am Samstag hab ich einen Tag frei und werde einen Ausflug zum Abel Tasman National Park machen. Also drueckt mir die Daumen, dass es nicht zu sehr regnet!